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Die PARTEI Saar bietet Oskar Lafontaine politisches Asyl

Mit dem Mund voller Popcorn haben wir die Nachricht gelesen, dass Oskar Lafontaine davon abrät, die Linkspartei zu wählen. Dieses große Drama, dass sich seit einiger Zeit bei der Saar-Linken abspielt, entschädigt vollumfänglich für monatelang geschlossene Kinos. Gleichzeitig wollen wir nicht mehr nur noch abwarten, wie sich diese absurde Komödie weiterentwickelt, sondern aktiv ins weitere Geschehen eingreifen.

Daher bietet Die PARTEI Saar Oskar Lafontaine politisches Asyl an. Der Landesvorstand hat sich nach reiflichen und teilweise aggressiven Diskussionen dazu entschlossen, Lafontaine die Mitgliedschaft in der PARTEI anzubieten. Der Mitgliedsbeitrag von 10 € jährlich dürfte für ein Mitglied des Landtags, Oberbürgermeister a. D. und Ministerpräsident a. D. gerade so erschwinglich sein.

Allerdings ist eine Mitgliedschaft Oskar Lafontaines in der PARTEI an besondere Bedingungen geknüpft. Zum einen muss er eine Erklärung seiner Ehefrau Sahra Wagenknecht vorlegen, dass sie niemals einen Mitgliedsantrag bei der PARTEI stellen wird. Zweitens ist es Lafontaine verboten, sich öffentlich (und auch privat) zu politischen Angelegenheiten zu äußern. Die einzige politische Äußerung, die Die PARTEI Saar ihm erlaubt und sogar von ihm fordert, ist Werbung unter seinen treuen Anhängerinnen und Anhängern, bei künftigen Wahlen Die PARTEI zu wählen. Wir gehen davon aus, dass diese Bedingungen fair und zum beiderseitigen Vorteil sind.

Sollte Lafontaine noch nicht dazu bereit sein, diese Forderung zu erfüllen, haben wir für’s Erste auch ein an den Landesvorstand der Linkspartei gerichtetes Austrittsformular beigelegt. Dieses kann natürlich auch von allen anderen Mitgliedern der Linken genutzt werden, die nach den anstrengenden Wochen nicht mehr in der Lage sind, ihren Landesvorstand mit eigenen Worten zu beleidigen.

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